Vor einigen Jahren interessierte die meisten Heizungsbesitzer kaum, welche Produktgüte und Qualität ihr Heizölz hat. Heute ist aber die Heizölqualität entscheidend für die Energiespar-Potenziale der neuste Heizkessel-Generation. Minderwertige Brennstoffe können die optimale und energiesparende Verbrennung im Kessel maßgeblich negativ verändern und so einen höheren Verbrauch und Geräteverschleiß verursachen. Die Kosten für unser Heizöl hängen also direkt mit der Qualität des Heizöls zusammen.
Besonders moderne Ölbrennwertheizungen sind auf gute Qualität angewiesen. Bei diesen Heizungen könnte ein falscher Brennstoffeinkauf nicht nur die Wohnnebenkosten in die Höhe treiben, sondern sogar zu einer Belastung für Heizungsanlage werden und zusätzliche Abgase in die Umwelt freigeben. Grund für diese Risiken ist der Schwefelgehalt des Heizöls. Durch einen erhöhten Schwefelgehalt bildet sich in Brennwertkesseln saures Kondensat, das für Korrosionen (Rost) sorgt. Dieses Kondensat ist giftig und darf ohne spezielle Neutralisationseinrichtung nicht ins Abwasser entsorgt werden.
Damit wir als Ölheizungsbesitzer trotzdem nicht auf die Vorteile der wirtschaftlichen Brennwerttechnik verzichten müssen, gibt jetzt auch schwefelarmes Heizöl. Es enthält weniger als 50 Gramm Schwefel pro Tonne, was eine Neutralisation des anfallenden Kondensats überflüssig macht. Nicht nur die neuen, sondern auch die älteren Ölheizung profitieren durch geringeren Wartungsaufwand und gesteigerte Lebensdauer.
Ob unser Brennstoffhändler tatsächlich dieses hochwertige, für manche Heizungen unverzichtbare Heizöl in den Tank füllt, ist für uns Kunden mit einem Blick auf den Tankwagen oder mit einem einfachen Telefonanruf zuklären, denn das RAL-Gütezeichen Energiehandel weißt auf gesicherte Qualität und niedrigen Schwefelgehalt hin.
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