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Die positivere Stimmung der letzten Tage an den Finanz- und Spekulationsmärkten lassen hierzulande die Heizölpreise klettern. Gerade die Ölnotierungen sind zurzeit stark nachgefragt. Brent steht aktuell bei 67,75 US-Dollar/Barrel, WTI bei 68,03 US-Dollar/Barrel.

Der Trend beim Ölpreis und Heizölpreis zeigt klar nach oben. Dafür sprechen auch die rückläufigen US-Lagerbestände. Selbst der schwache Dollar kann diesem Trend (momentan) nichts entgegensetzen.

Der Heizölpreis in Europa befindet sich momentan in einer relativ stabilen Phase. Durch den starken Euro und die sinkende Nachfrage ist der Heizölpreis in den letzten Wochen weniger stark gestiegen als es die Ölpreisentwicklung vermuten lässt. Der Preis für einen Barrel (159 Liter) Rohöl der Sorte Brent pendelt sich momentan auf der 60 Dollar Marke ein und besonderst starke Marktbewegung sind in den nächsten Tagen nicht zu erwarten so das man mit einem weiterhin recht stabilen Preis zwischen 55 und 65 Dollar rechnen kann.

Heizölpreis Entwicklung in den letzten 12 Monaten

 

Kaum vorhersehbar zurzeit ist der weitere Trend des Ölpreises bzw. des Heizölpreises. Geht es zwar an den Börsen wieder ein wenig bergauf, so verlaufen der Ölpreis sowie der Heizölpreis in Deutschland im April 2009 im Zickzackkurs seitwärts. Eines lässt sich aber wohl erahnen: Dieser Kurs wird nicht beibehalten bleiben. Der Ölpreis sowie dementsprechend auch der Heizölpreis werden sich für eine Richtung entscheiden. Welche das sein wird, ist in der momentanen Lage kaum zu erkennen.

Der Heizölpreis liegt am heutigen Freitag im Mittel bei 50,50 Euro pro 100 Liter Heizöl Extra Leicht (Abnahmemenge: 3000 Liter).

Der niedrige Heizölpreis sowie die generell niedrigen Preise für Öl und Kraftstoffe führten im März zu der kleinsten Inflationsrate in Deutschland seit knapp 10 Jahren.

Das Statistische Bundesamt führt für März mit 0,5 Prozent Inflation einen Wert, der zum letzten Mal im Juli 1999 zu verzeichnen war. Zum Vergleich: Preisstabilität definiert die EZB (Europäische Zentralbank) bei etwas weniger als 2%.

Dafür verantwortlich sind die enorm gefallenen Preise bei Mineralölprodukten: Im Vergleich zum letzten Jahr muss für Heizöl knapp 37% weniger und für Kraftstoffe 18% weniger bezahlt werden.

Quellen und weiter Informationen bei focus.de und dowjones.de.

Zurzeit zahlen in Deutschland Verbraucher für 100l Heizöl Extra Leicht bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern 50,60 Euro.
Die Entscheidungen, die auf dem G20 Gipfel in London im Laufe dieser Woche getroffen wurden, ließen den Ölpreis am gestrigen Donnerstag in die Höhe klettern. Brent steht zurzeit bei 52,56 US-Dollar pro Barrel, ein Barrel WTI kostet 52,30 US-Dollar. Am Mittwoch standen die beiden Rohölsorten noch bei etwa 48,50 US-Dollar.

Die gemeinsam beschlossenen Maßnahmen (z.B. eine strengere Finanzmarktaussicht durch begrenzende Regularien für Hedge Fonds und scharfe Maßnahmen gegen sogenannte „Steueroasen“) zeigen auch beim Heizölpreis in Deutschland Wirkung. Ein kleiner Up-Trend ist zu erkennen. Aktuell kosten 100 Liter Heizöl Extra Leicht im Bundesdurschnitt bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern 50,80 Euro.

Die Aktienmärkte weltweit steigen – ihnen folgen die Rohölnotierungen: Brent steht bei 52,56 US-Dollar/Barrel, WTI bei 53,38 US-Dollar/Barrel. Experten erwarten ein Einpendeln in diesen Preisregionen, trotz den überfüllten Rohöllagern in den Vereinigten Staaten. Grund hierfür sieht z.B. Heiko Harlapp (Geschäftsführer von esyoil) in der „Psychologie“ der 50 Dollar-Marke.

Auch beim deutschen Heizölpreis war in dieser Woche ein Trend nach oben zu erkennen. Der Bundesdurchschnitt beim Heizölpreis liegt am heutigen Freitag bei 51,90 Euro pro 100 Liter Heizöl Extra Leicht (Bestellmenge: 3000 Liter). Abzuwarten bleibt, ob dieser Preisanstieg weiter geht. Denn die Weltwirtschaftskrise und die übervollen Tanklager deuten eigentlich das Gegenteil an.

Der Ölpreis erlebt am heutigen Donnerstag einen enormen Kursanstieg. Gründe sind hierfür sind in der Ankündigung der US Notenbank zu sehen, Staatsanleihen und Wertpapiere im Wert von 1000 Milliarden Dollar zu kaufen und dem dadurch fallenden US-Dollar.

Die OPEC hat inzwischen beschlossen, die Fördermengen doch nicht weiter zu verringern. Dennoch wurden die Mitgliedsstaaten dazu aufgerufen, die Fördermengen gering zu halten, da sogar noch vom der Entscheidung der Fördermengenreduzierung im Dezember die Umsetzung zu 30% fehlt. Dementsprechend sind weiterhin die Öltanks in den USA prall gefüllt.

Der Heizölpreis ist weiterhin auf niedrigem Niveau. Im Mittel zahlt man in Deutschland zurzeit 48,90 Euro für 100 Liter Heizöl Extra Leicht bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern.

Auf spiegel.de habe ich gerade ein sehr interessantes Interview mit dem aktuellen OPEC-Präsidenten José Maria Botelho de Vasconcelos gelesen. Hauptsächlich geht es in dem Interview um die ungewöhnlichen Preisschwankungen die wir im letzen Jahr erleben mussten.
Den im letzten Sommer enorm hohen Preis von 147$ pro Barrel Öl hält er für unverhältnismäßig und er gibt Spekulanten an der Wall Street die Schuld an dem rasanten Anstieg und dem damit verbundenen Höchstpreis. Allerdings hält er auch den aktuellen Preis, ca.55$, für nicht gerecht und er deutet an, dass die OPEC ihre Förderung eventuell noch weiter senken wird um ein Preisniveau von ca. 75$ pro Barrel zu erreichen.
Der angolanische Politiker schneidet kurz die aktuelle Situation in seinem Heimatland an. Dort ist die Förderung von Öl nur unter einem enormen Aufwand an technischem Know-how möglich, da sich das Öl bis zu 1400m unterhalb der Meeresoberfläche befindet. José Maria Botelho de Vasconcelos setzt sich schon lange für den nachhaltigen Einsatz des Enormen Gewinns durch die Ölförderung in seinem Land ein und will so schon in 30 Jahren unabhängig von der Ölförderung sein.

Zum Interview auf spiegel.de

Nun haben sich, wenn auch später als erwartet, die Prognosen doch bewahrheitet: der Heizölpreis ist so tief wie seit 3 Jahren nicht mehr und unter der 50€ Marke! Im Schnitt kosten am heutigen Donnerstag in Deutschland 100 Liter Heizöl Extra Leicht bei einer Abnahmemenge von 3000 Litern 47,50 Euro. Das sind etwa 50 € weniger als zu Zeiten des Höchststandes im Juli 2008. Vor noch nicht mal einem Jahr kosteten 100 Liter noch knapp 98 Euro. Würde man also heute 3000 Liter bestellen, so käme man auf Kosten von 1425 Euro, im Juli 2008 waren es noch etwa 2900 Euro.

Grund für das Abrutschen der Heizölpreise sind die stark unter Druck geratenen Rohölpreise auf dem Weltmarkt. Am gestrigen Mittwoch rutschte die Rohölmarke Brent unter 40 US-Dollar pro Barrel.

Weiterhin als Hauptgründe für den Preisverfall zu nennen sind die Weltwirtschaftkrise und die damit verbundene geringe Nachfrage nach Rohöl. Die Rohöllager sind weiterhin prall gefüllt, Abnehmer finden sich nur wenige.

Die Rohöltanks der Bestandslager in den USA sind bis zum Überlaufen gefüllt. Die Förderkapazitäten werden zwar zurück gefahren (Saudi Arabien drosselt die Fördermenge im Februar um 8%), dennoch behält die geringe Nachfrage die Überhand.

Durch den extrem hohen Bestand an Rohöl in den USA werden die Rohölsorten auf dem dortigen Markt sehr günstig gehandelt. Ein Barrel der Rohölsorte Brent kostet in London 46,10 US-Dollar, ein Barrel der Sorte WTI auf dem US-Markt nur 34,10 US-Dollar!

Eine Besserung bei der Nachfrage ist derzeit nicht in Sicht. Dementsprechend prognostiziert die IEA nochmals einen Rückgang des Verbrauchs an Rohöl auf dem Erdball in den kommenden Monaten.

Die Heizölpreise in Deutschland bleiben konstant und bewegen sich seitwärts. Die extrem hohe Nachfrage der letzten Monate hat sich ein wenig normalisiert. Weiterhin zeichnet sich ein enormer Preisunterschied in den deutschen Regionen ab. In München kosten 100l Heizöl Extra Leicht bei 3000l Abnahme 53,77 €, in Hamburg hingegen 47,40 €. Im Schnitt bezahlen Bundesbürger 51,60 €.

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